Werkstudent oder Minijobber: Der grosse Vergleich
Als Studierender stehst du oft vor der Wahl: Soll ich einen Werkstudentenjob annehmen oder lieber einen Minijob machen? Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. In diesem Artikel vergleichen wir beide Modelle im Detail.
Was ist ein Werkstudentenjob?
Als Werkstudent arbeitest du während des Semesters maximal 20 Stunden pro Woche in einem Unternehmen. Du bist sozialversicherungspflichtig in der Rentenversicherung, aber befreit von Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Der Stundenlohn liegt typischerweise zwischen 13 und 20 Euro.
Was ist ein Minijob?
Beim Minijob (geringfuegige Beschäftigung) verdienst du maximal 538 Euro im Monat. Du zahlst keine Steuern und keine Sozialversicherungsbeitraege (mit Ausnahme eines kleinen Rentenversicherungsanteils, von dem du dich befreien lassen kannst).
Verdienst im Vergleich
Als Werkstudent verdienst du in der Regel deutlich mehr als im Minijob. Bei 15 Stunden pro Woche und 15 Euro Stundenlohn kommst du auf rund 975 Euro brutto im Monat. Im Minijob bist du auf 538 Euro begrenzt.
Karrierevorteile
Der groesste Vorteil des Werkstudentenjobs liegt in der fachlichen Erfahrung. Du arbeitest in deinem Studienbereich, sammelst relevante Berufserfahrung und baust ein Netzwerk auf. Viele Werkstudenten werden nach dem Studium direkt uebernommen.