Update 3. Oktober 2026: Der Preis für 2027 steht fest: Ab dem 1. Januar 2027 kostet das Deutschlandticket 66,80 Euro, das Deutschlandsemesterticket 40,08 Euro pro Monat (bisher 37,80 Euro). Berechnet wurde der Preis erstmals über den Kostenindex, den die Verkehrsministerkonferenz im März 2026 beschlossen hat. Quelle: Land Hessen, Pressemitteilung vom 30.09.2026.
Was kostet das Deutschlandsemesterticket ab 2027?
Ab dem 1. Januar 2027 kostet das Deutschlandsemesterticket 40,08 € pro Monat, also 2,28 € mehr als bisher. Auf sechs Monate gerechnet sind das 240,48 € statt 226,80 €, also gut 13,68 € mehr pro Semester. Das reguläre Deutschlandticket steigt im gleichen Schritt von 63 € auf 66,80 €, das Jobticket kostet 63,46 €.
Was heißt das fürs laufende Wintersemester? Die Preiserhöhung greift zum Jahreswechsel und damit mitten im Wintersemester 2026/27. Wie deine Hochschule bzw. dein Studierendenwerk das abrechnet, steht im jeweiligen Bescheid. Spätestens beim Semesterbeitrag für das Sommersemester 2027 wird der neue Preis fällig.
In Arbeitsstunden: Mit dem Mindestlohn von 14,60 €/Stunde ab 2027 entsprechen 240,48 € rund 16,5 Arbeitsstunden pro Semester.
Was kostet das Deutschlandsemesterticket ab dem Wintersemester 2026/27?
Das bundesweite Deutschlandsemesterticket kostet ab dem Wintersemester 2026/27 37,80 € pro Monat. Das sind 226,80 € pro Semester statt bisher 208,80 €. Der Semesterpreis steigt damit um 18 € (rund 9 %).
Hintergrund: Das Semesterticket ist preislich an das Deutschlandticket gekoppelt (60 Prozent des regulären Preises). Steigt das Deutschlandticket, zieht das Semesterticket automatisch nach.
In Arbeitsstunden gerechnet: Mit dem Mindestlohn von 13,90 €/Stunde (2026) sind die 226,80 € pro Semester etwa 16,3 Arbeitsstunden. Als Werkstudent mit üblichen 15 bis 19 €/Stunde sind es entsprechend weniger. Zum Vergleich: Das normale Deutschlandticket kostet über die gleichen 6 Monate deutlich mehr.
Lohnt sich das Ticket trotzdem?
Ja, in den meisten Fällen: Wer zum Werkstudentenjob pendelt oder am Wochenende heimfährt, spart schon bei zwei bis drei Fahrten pro Woche gegenüber Einzeltickets. Zudem steckt das Ticket meist ohnehin im Semesterbeitrag.
- Pendelst du zum Werkstudentenjob? Schon zwei bis drei Fahrten pro Woche in eine Nachbarstadt machen das Ticket fast immer günstiger als Einzeltickets.
- Bundesweit gültig: Heimfahrten am Wochenende und Reisen im Nah- und Regionalverkehr sind inklusive.
- Pflichtmodell beachten: An den meisten Hochschulen ist das Semesterticket im Semesterbeitrag enthalten. Die Erhöhung wird also spätestens bei der Rückmeldung fällig.
Kann ich als Werkstudent Fahrtkosten von der Steuer absetzen?
Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte kannst du in der Steuererklärung über die Entfernungspauschale geltend machen, unabhängig vom Verkehrsmittel. Wie das geht, liest du im Ratgeber Erste Steuererklärung als Werkstudent.
Quellen: Preisangaben zum Deutschlandsemesterticket WS 2026/27 (u. a. Studis Online), Stand August 2026. Preise ab 2027: Land Hessen, Pressemitteilung vom 30.09.2026. Maßgeblich ist der Bescheid deiner Hochschule bzw. deines Studierendenwerks.