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Branchen & FachgebieteAktualisiert am Von der Genieportal-Redaktion

Werkstudent in der Rechtsbranche: Kanzlei oder Unternehmen

Werkstudent in der Rechtsbranche: Stellen in Kanzleien, Rechtsabteilungen und Legal Tech, typische Aufgaben, realistischer Lohn und Einstiegstipps.

Das Wichtigste in Kürze

  • Stellen in Kanzleien, Rechtsabteilungen, Notariaten und Legal Tech
  • Nicht nur für Jurastudierende, auch IT und Marketing gefragt
  • Recherche und Vorbereitung von Vertragsprüfungen als typische Aufgaben
  • Median aller Werkstudenten-Anzeigen: 17 Euro pro Stunde
  • Kontakte können zur Referendarstation oder zum Berufseinstieg führen

Musst du Jura studieren, um Werkstudent in der Rechtsbranche zu werden?

Nein, nicht für jede Stelle. Kanzleien und Rechtsabteilungen suchen auch Studierende für Marketing, IT, Legal Tech und Organisation. Für juristische Zuarbeit wie Recherche oder Vertragsentwürfe ist ein Jurastudium aber Voraussetzung.

Welche Arbeitgeber suchen Werkstudenten für den Rechtsbereich?

Stellen gibt es in Wirtschaftskanzleien, Rechtsabteilungen von Unternehmen, Notariaten, Legal-Tech-Firmen und Versicherungen. Jurastudierende arbeiten in Kanzleien oft als studentische Mitarbeiter, an Lehrstühlen als studentische Hilfskräfte.

Welche Aufgaben hast du als Werkstudent in einer Kanzlei oder Rechtsabteilung?

Typisch sind Recherche, Vorbereitung von Vertragsprüfungen, Aktenführung, Entwürfe für Schriftsätze und Unterstützung bei Transaktionen. Die rechtliche Verantwortung bleibt dabei immer bei den Anwältinnen und Anwälten. In Legal-Tech-Firmen kommen Softwareentwicklung und Prozessverbesserung dazu.

Was verdienst du als Werkstudent in der Rechtsbranche?

Einen belastbaren Wert nur für die Rechtsbranche gibt es in unserer Auswertung nicht, weil die Zahl der Anzeigen je Branche zu klein ist. Über alle Werkstudenten-Anzeigen liegt der Median bei 17 Euro pro Stunde, die mittlere Hälfte zahlt 15 bis 19 Euro (Auswertung von 810 Werkstudenten-Anzeigen auf Werkstudentengenie, Februar bis Oktober 2026). Die Untergrenze ist der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro, ab dem 1. Januar 2027 sind es 14,60 Euro.

Welche Karrierechancen bringt dir ein Werkstudentenjob in einer Kanzlei?

Du lernst den Kanzleialltag kennen und baust Kontakte auf, die später helfen können. Für Jurastudierende kann daraus eine Station im Referendariat, das nach dem ersten Examen beginnt, oder ein späterer Berufseinstieg werden. Ein Anspruch darauf entsteht aus dem Werkstudentenjob nicht.

Auf welchen Quellen basiert dieser Artikel?

Die Angaben stammen aus der Mindestlohnverordnung und einer eigenen Auswertung von Stellenanzeigen, zuletzt geprüft am 12. Oktober 2026:

Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung, Werkstudentengenie: Gehaltsauswertung

Häufige Fragen

Kann ich ohne Jurastudium in einer Kanzlei arbeiten?

Ja, Kanzleien suchen auch Werkstudenten für Marketing, IT und Verwaltung. Für juristische Zuarbeit brauchst du aber ein Jurastudium.

Was verdient man als Werkstudent in einer Großkanzlei?

Feste, belegbare Werte gibt es dafür nicht, die Spanne hängt von Kanzlei und Standort ab. Achte auf die Angabe in der Anzeige oder frag im Gespräch direkt nach.

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Stand: Oktober 2026· Alle Angaben ohne Gewähr